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Feuerwehr Eitensheim
 
 

Die Freiwilligen Feuerwehren Buxheim, Tauberfeld und Eitensheim üben gemeinsam den Ernstfall

Im Rahmen der Bayernweiten Aktionswoche fand am vergangenen Samstag eine Großübung der Freiwilligen Feuerwehren von Buxheim, Tauberfeld und Eitensheim statt. Regelmäßig werden diese Einheiten gemeinsam zu Einsätzen alarmiert. Um die Zusammenarbeit zu trainieren und die Örtlichkeiten in den Nachbarkommunen noch besser kennen zu lernen, haben sich die Feuerwehren entschlossen, jährlich eine gemeinsame Großübung durchzuführen.

Die teilnehmenden Feuerwehren erwartete folgendes Einsatzszenario: In der Kindertagestätte St. Sebastian in Eitensheim wurde ein Brand mit einem stark verrauchten, nur von außen zugänglichem Kellergeschoss simuliert. In diesem befanden sich angeblich noch zwei Personen, deren Rettung oberste Priorität hatte. Hierzu heulten um 18.00 Uhr die Sirenen in den drei Gemeinden. Kurz darauf rückten das Löschgruppenfahrzeug, das Tragkraftspritzenfahrzeug und ein Doppelkabiner zum Mannschaftstransport der Freiwilligen Feuerwehr Eitensheim zur Einsatzstelle aus. Dort angekommen bauten die Einsatzkräfte mit Rollschläuchen die Wasserversorgung für die vorgehenden Atemschutztrupps auf, die ins Kellergeschoss vordringen sollten. Die Feuerwehren aus Buxheim und Tauberfeld trafen ebenfalls an der Einsatzstelle ein und unterstützten die ortsansässige Wehr nach Kräften bei der inszenierten Personenrettung und Brandbekämpfung. Unter der Federführung des Eitensheimer Kommandanten Florian Plank kamen auch die Atemschutztrupps zum Einsatz, um in den verrauchten Keller vorzudringen und die Rettung der vermissten Personen vorzunehmen. Gleichzeitig war auch die Brandbekämpfung im vollen Gange.

Nach der erfolgreichen Bergung der beiden vermissten Person und der Meldung „Feuer aus“ richtete der als Beobachter anwesende Kreisbrandmeister Erwin Meilinger das Wort an die rund 60 teilnehmenden Feuerwehrleute. Er lobte die strukturierte Vorgehensweise und gute Zusammenarbeit der Wehren untereinander und zeigte sich mit dem Übungsverlauf sehr zufrieden.

Bürgermeister und Ehrenkreisbrandmeister Michael Stampfer sprach seinen Dank an die aktiven Mannschaften aus, die 24 Stunden jahrein, jahraus ihren Dienst für die Allgemeinheit leisten. Die Großübung zeigte wieder einmal, dass die Kommunen ihrer Verpflichtung nachkommen und ihre Feuerwehren mit der notwendigen Ausstattung ausrüsten. „Aber was hilft die ganze Ausrüstung, wenn es euch liebe ehrenamtliche Helferinnen und Helfer nicht gäbe. Wir schätzen euer außerordentliches Engagement sehr und wissen, dass wir uns auf euch verlassen können“, so Michael Stampfer.

Als kleine Anerkennung der Gemeinde Eitensheim wurden alle Übungsteilnehmer im Anschluss zu einem Essen ins Feuerwehrgerätehaus eingeladen.

Christina Funk

 

Tag der offen Tür am Sonntag, den 17. Mai